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Wenn der Ernstfall eintritt: Warum SAP-Notfallmanagement kein Excel-Dokument sein darf

Vortrag
23. November 2026
10:30-11:15 Uhr
Atlantic Hotel Heidelberg
Viele SAP-Systeme sind geschäftskritisch – ein echtes Notfallmanagement existiert jedoch häufig gar nicht.
Statt klarer Prozesse herrschen Annahmen, veraltete Dokumente und die Hoffnung, dass schon nichts passiert.

Der Vortrag zeigt, warum genau das im Ernstfall scheitert und welche Mindestanforderungen ein wirksames Notfallmanagement erfüllen muss. Dazu gehören regulatorische Anforderungen aus ISO 22301, ISO/IEC 27001 und NIS2 ebenso wie klare Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege sowie dokumentierte und regelmäßig getestete Notfall- und Wiederanlaufprozesse.

Daniel Vander Putten führt aus, warum das Notfallmanagement nicht als reine SAP-Disziplin verstanden werden sollte, sondern als unternehmensweiter Prozess, in den SAP als geschäftskritisches System eingebettet ist. Er erläutert, wie es in unternehmensweite Business-Continuity- und Notfallkonzepte eingebettet werden kann.

Überlassen Sie Ausfälle nicht länger dem Zufall!

Vorkenntnisse

Grundlegende Kenntnisse in SAP, IT-Governance, Informationssicherheit oder Business Continuity sind hilfreich, aber nicht erforderlich.

Lernziele

  • Verstehen, warum Notfallmanagement ein unternehmensweites Thema und keine reine SAP-Aufgabe ist
  • Wissen, welches die wesentlichen organisatorischen und technischen Bausteine eines wirksamen Notfallmanagements sind
  • Erfahren, wie man SAP-Systeme sinnvoll in eine ganzheitliche Business-Continuity-Strategie einordnet
  • Typische Schwachstellen und Erfolgsfaktoren bei der Vorbereitung auf Notfälle kennen


Speaker

 

Daniel Vander Putten
Daniel Vander Putten ist Team­leiter SAP System Security & Compliance bei der in4MD Service GmbH und Experte für Cyber­security, SIEM und Incident Management. Er verfügt über langjährige Erfahrung bei der SAP SE, unter anderem in der Ent­wicklung von Security-Services und in der Threat Detection. Zudem verantwortete er die Sicher­heit der Corona-Warn-App und koordi­nierte die Zusammen­arbeit mit Partnern wie dem BSI.